Der Schlüssel liegt in unseren Händen

Dieser Artikel ist mir wichtig, weil ich euch von Herzen gern auf das, was ich in Erfahrung gebracht habe, aufmerksam machen möchte. Ich möchte euch inspirieren und motivieren in eure  Kraft zu kommen und das ganze Potential, das in euch steckt, zu nutzen. Jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ist so unendlich wundervoll!

 

Wie alles begann ...

Die Idee meines Blogs ist es, meine Reise zu mir selbst,  meiner Gesundheit und  meinem Wohlbefinden mit der Welt zu teilen und eventuell bei dem einen oder anderen einen Samen zu setzen. Einen Samen, der wenn der richtige Zeitpunkt kommt, aufblüht und aus dem irgendwann ein kräftiger Baum werden kann.

 

Mit Mitte 20 habe ich nicht  über meine Gesundheit nachgedacht. Na klar wusste ich unterschwellig, dass Alkohol, Koffein und Nikotin ungesund sind. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, ausgiebig zu feiern, jede Menge Kaffee zu trinken und unter Umständen auch noch zu rauchen. Durch die gesellschaftlichen Begebenheiten war ich natürlich auch immer auf meine Figur bedacht und vollzog in regelmäßigen Abständen eine neue Diät, um mein Wunschgewicht zu erreichen. Im Großen und Ganzen hielt ich mich für gesund und unbesiegbar. Irgendwann kippte dieser Zustand. Er schlich sich mit leichten Veränderungen, einer Birkenpollenallergie, an und mitten in einer der schwersten Zeiten meines Lebens spielte mein Körper vollkommen verrückt. An irgendeinem Tag im Jahr 2018 beschloss ich -  es reicht! Ich wollte endlich die Verantwortung für meine Gesundheit übernehmen. Das quälendste Symptom bis dato: Meine nicht endenden Magenschmerzen, während der Revisions-Phase der Veröffentlichung meiner Doktorarbeit. Ich entschied mich meinen Kaffeekonsum komplett einzuschränken. Ein paar Tage später – oh Wunder – waren die Magenschmerzen weg. Beflügelt von diesem Erfolg, wollte ich nun auch meine anderen „Wehwehchen“ angehen. 

 

Das Ende meiner Allergie

Eines dieser „Wehwehchen“ war meine Birkenpollenallergie und die damit einhergehende Kreuzreaktion auf Mandeln. Eines der gesündesten Nahrungsmittel schlechthin, dass ich sehr liebe und schätze. Ich hatte den Ausnahmezustand in der Pollen-Hochsaison schon  in einem früheren Artikel angerissen. Zwischen März und Mai verwandelte ich meine Wohnung in einen Hochsicherheitstrakt. Das Fenster in meinem Zimmer wurde mit einem Pollenvlies versehen. Ich zog mich stets im Flur um, bevor ich das Zimmer betrat und wusch meine Haare vor dem zu Bett gehen. Neben dem nervigen Naselaufen und Augenjucken am Tag, bekam ich nachts asthmatische Hustenanfälle, sodass ich  kaum schlafen konnte. Um dem ganzen entgegenzuwirken, unterzog ich mich einer Hypersensibilisierung. Leider zeigte diese bei mir keine Wirkung. Nachdem ich nun meinen ersten Erfolg gefeiert hatte, wälzte ich die Literatur und durchforstete das Internet, wie ich meine Allergie heilen könnte. Ich beschloss Anfang 2019 meine Ernährung umzustellen und vor allem in den Problemmonaten (März bis Mai) weitestgehend auf Alkohol, Gluten und Milchprodukte zu verzichten. Im Vorfeld machte ich eine Fastenkur und schloss eine Darmsanierung an. Ich hatte bereits im letzten Jahr so gut wie keine allergischen Symptome! Ein, zwei Mal habe ich mich beim Grillen dazu hinreißen lassen ein wenig Tzatziki zu essen und merkte im Anschluss, dass meine Nasennebenhöhlen am Abend verschleimt waren. Ich beschloss auch nach der Birkenpollenflugzeit mich weitestgehend gluten- und milchproduktefrei zu ernähren, da mir das am besten tat. In diesem Jahr gab es nur einen Tag, im Garten meiner Eltern, an dem ich das Gefühl hatte, dass mein Körper  empfindlicher reagierte.   

 

Das Video, dass mein Leben veränderte

Da ich mit der Änderung meiner Ernährung sehr gute Ergebnisse erzielte, wollte ich das ganze noch mehr optimieren. Mein Traum ist es voller Lebensfreude aus meinem Bett zu springen. Da ich mich im letzten Jahr größtenteils schon vegetarisch ernährte, beschloss ich an meinem Geburtstag komplett auf Fleisch zu verzichten. Da mir Milchprodukte einfach nicht bekommen und sie in meinem Selbstexperiment nachweislich zur Verstärkung meiner Allergiesymptome beitrugen, schaute ich mich im Internet nach alternativen Rezepten ohne Milchprodukte und Fleisch um. Hierbei bin ich auf den veganen Foodblog „ElaVegan“ gestoßen. Ich fand tolle Rezepte und war auch gleich motiviert neue Dinge auszuprobieren. Auf einer der Seiten dieses Blogs war das Video eines amerikanischen Tierschutzrechtlers verlinkt, der über die Gründe  veganer Ernährung referierte. Mal abgesehen von den vielen gesundheitlichen Vorteilen, die er aufzählte, waren für mich die Ausführungen über die Bedingungen der Tierhaltung sowohl für die Fleisch- als auch für die Milchproduktion am erschreckendsten. Am erschütterndsten war für mich die Frage, warum ist es „okay“ ein Tier zu quälen und zu töten und das andere nicht. Ich war so schockiert, dass ich mir diese Frage noch nicht selbst gestellt hatte! Kurzerhand beschloss ich aus gesundheitlichen und ethischen Gründen mich fortan rein pflanzlich zu ernähren. Da es viel Kritik um die vegane Ernährung gibt und ich meinem Körper was Gutes tun möchte, wollte ich mich umfassend informieren. Das Resultat waren vier  Bücher und ein veganer Kochkurs. Ich habe bereits begonnen, die vielen Informationen aufzusaugen und möchte euch auch gerne an dieser Reise und meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

 

Was mir besonders am Herzen liegt ist, dass jeder einzelne von euch den Schlüssel zu seiner Gesundheit in den Händen bzw. auf der Gabel hält. Wir haben die Macht zu entscheiden, was wir zu uns nehmen und womit wir unseren Körper nähren. Das tolle dabei ist, unser Körper antwortet uns auch. Wir müssen nur wieder lernen, ihn zu verstehen!

 

In Liebe

 

eure Josi

 

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Tatsächlich könnte ich dieses Satz über sehr viele Büchern sagen und mir wird immer mehr bewusst, dass ich eigentlich so gut wie gar nichts weiß. Ich bin 13 Jahre zur Schule gegangen, habe fünf Jahre studiert und sechs Jahre promoviert und bin zu einem Fachidioten geworden. Eigentlich weiß ich nichts von der Welt, aber ich dachte ich wüsste alles. Jedes Mal, wenn ich ein Buch lese bin ich inspiriert und wütend und es packt mich eine Leidenschaft zu schreiben und mein „Wissen“ zu teilen. Ich muss der Realität ins Auge blicken, ich werde mein ganzes Leben lang lernen und wahrscheinlich werde ich noch oft wütend darüber sein, dass ich viele der Dinge erst jetzt lerne und mir das nicht in der Schule oder von meinen Eltern beigebracht worden ist. Dann komme ich wieder bei mir an und bin wütend, dass ich so viele Jahre mit Unsinn verschwendet habe, weil ich die Arroganz besessen habe, ich wüsste genug. Wenn die Emotion vorbei ist, übernehme ich wieder die Verantwortung und weiß, ich kann etwas ändern! Ich kann mein Leben ändern! Ich bin die Schöpferin meines Lebens.

 

Ich hatte das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ von Robert T. Kiyosaki schon seit zwei Jahren auf meiner Lese-Bucketlist, aber irgendwie habe ich noch ein Bogen darum gemacht. Ich musste zuerst etwas anderes über Geld lernen und meine Verantwortung für meine Finanzen übernehmen, bevor ich bereit für dieses Buch war. Ich habe mir auch angewöhnt Sachbücher nicht mehr einfach nur so zu lesen, sondern mich an einen Tisch zu setzten und Notizen zu machen. Einfach, weil es so viel wichtiges in Büchern zu lesen gibt und ich es besser aufnehme, wenn ich Dinge aufschreibe. In dem Buch erzählt Robert T. Kiyosaki über seine beiden Väter. Sein leiblicher Vater ist studiert und gebildet, arbeitet für die Regierung im Bildungsministerium und hat immer finanzielle Schwierigkeiten, egal wie hart erarbeitet und wie viel er verdient. Sein reicher Vater, ist der Vater seines besten Freundes Mike, der ein erfolgreicher Unternehmer ist und keine finanziellen Schwierigkeiten hat. Sein Rich Dad bringt ihm und seinem Freund Mike eine Menge über Geld bei und sein Wissen teilt er in diesem Buch.

 

Ich werde nun versuchen, die für mich wichtigsten Informationen in diese Seiten zu pressen, kann aber nicht mehr sagen als bitte, bitte lest dieses Buch selbst! Dieser Artikel reicht für das geballte Wissen nicht aus und vielleicht entdeckst du noch Dinge, dir mir mit meiner Brille bzw. Filter entgangen sind. Robert hat also den perfekten Vergleich und sieht, wie sein gelehrter Vater immer mehr arbeitet, um dann immer mehr Steuern zu zahlen und am Ende trotzdem verschuldet zu sein. Ich sehe genau das bei meinen Eltern. Mein Papi ist dieses Jahr 60 geworden und leistet immer noch Schwerstarbeit und klettert auf Kränen rum und freut sich auf seine wohl verdiente Rente. Ist das, das Ziel des Lebens? Über 40 Jahre lang hart zu arbeiten? Nur fürs Wochenende, den Urlaub und die Rente zu leben? Der Tipp meiner Eltern zum Leben war der gleiche den Robert von seinem gelehrten Vater bekommen hatte: „Lerne fleißig, schreib gute Noten, suche dir einen sicheren Job“. Er bringt meine Meinung über die Schule in seinem Buch wundervoll auf den Punkt: „Wir verbringen viele Jahre in einem überholten Schulsystem und lernen Fächer, die wir nie mehr brauchen, um uns auf eine Welt vorzubereiten, die es nicht mehr gibt“. Bäm! Das ist genau das, was ich bei vielen Büchern fühle, nachdem ich sie gelesen habe. Warum zur Hölle hat mir das niemand früher beigebracht.

 

Nun gut, ich habe das Buch ja Gott sei Dank gefunden, bevor es zu spät ist und es hat meine Sicht auf die Finanzwelt erschüttert. Ein Fakt ist für mich immer noch unfassbar. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit meinem Moneymindset und mit meinen Finanzen beschäftigt. Dank einer Tabelle von meinem Schwager, der ein echter Sparfuchs ist, weiß ich ganz genau was und wie viel ich ausgebe. Ich habe meine Ausgaben drastisch gesenkt, um aus der „Tretmühle“ auszubrechen. Robert beschreibt die Tretmühle folgendermaßen: Die durchschnittlich gebildeten, hart arbeitenden Menschen gehen zur Schule, schreiben gute Noten, studieren, suchen sich einen sicheren Arbeitsplatz oder Beruf, verdienen Geld, kaufen sich ein Haus, Auto, Fernseher, machen Urlaub und bekommen Kinder, verschulden sich, arbeiten härter um mehr Geld zu verdienen, bemühen sich um Beförderungen und Gehaltserhöhungen, bilden sich weiter um noch mehr Geld zu verdienen und die Abgaben in Form von Steuern erhöhen sich. Okay jetzt kommt der Schocker: Ich arbeite von Januar bis Mai nur für den Staat, um meine Steuern zu bezahlen!

 

Ich habe den richtigen Umgang mit Geld nie gelernt. Mir hat es schlicht keiner beigebracht, aber ich kann lesen, ich kann lernen und ich kann es besser machen! Wir haben jeden einzelnen Tag die Wahl, was wir mit unserer wertvollsten Ressource – unserer Zeit- anstellen. Roberts wichtigster Tipp ist, dass man sich ein solides finanzielles Grundwissen aneignen sollte. Wir leben in Zeiten des Internets, in der viel Wissen frei verfügbar ist und es gibt unendlich viele Bücher, Seminare und Schulungen zu dem Thema. Robert legt einem ans Herz, das unser größter Reichtum die Bildung ist! Er sagt, dass man durch Buchführung und Investieren aus der Tretmühle ausbrechen kann. Klar ist es einfacher, die Schuld für die aktuelle Lage der Welt zu geben. Ich wünschte mir oft, die Welt würde sich ändern, aber seien wir doch mal ehrlich es ist leichter mich selbst zu ändern als die Welt. Robert schreibt, wenn man etwas ändern will, braucht es Energie, Leidenschaft und brennendes Verlangen. Er hat eine wunderschöne Definition für Leidenschaft. Bei ihm ist es eine Mischung aus Wut und Liebe. Ich bin oft wütend, wenn ich ein Buch lese und etwas neues lerne, aber etwas in mir vielleicht die Liebe richtet diese Wut auf etwas Positives, damit ich etwas erschaffe.

 

Roberts Definition von Reichtum ist finanzielle Überlebensfähigkeit, also wie lange könnte ich überleben, wenn ich aufhöre zu arbeiten? Das kann ja gerne mal jeder für sich berechnen und messen, wie weit er von wahrem Reichtum entfernt ist. Er schreibt in seinem Buch viele tolle Tipps und zeigt viele Dinge an einfachen Abbildungen. Kennt ihr beispielsweise den Unterschied zwischen einem Vermögenswert und Verbindlichkeiten? Ich hatte keine Ahnung! Wie gesagt, man kann ein Buch voller Wissen nicht in zwei Seiten wiedergeben, daher erneut meine Bitte: Lest dieses Buch! Schafft euch ein finanzielles Basiswissen an und nehmt eure Geschäfte selbst in die Hand! Niemand außer euch selbst, wird sich darum kümmern, dass ihr finanziell unabhängig seid! Nicht der Staat, nicht euer Finanzberater, nur du selbst!

 

Ich sende euch Licht und Liebe

 

Eure Josi