Zitronenwasser – Ein perfekter Start in den Tag

Ein perfekter Start in den Tag

 

Winston Churchill sagte einmal „Perfektion ist Lähmung“ und so gut mir meine Morgenroutine auch tut, sie erfüllt nicht ihren Zweck, wenn ich um sie einzuhalten, total gestresst in den Tag starte. Daher versuche ich dabei nicht zu viel Perfektionimus an den Tag zu legen ;). Ich beginne meinen Tag mit sehr viel Wasser, denn über Nacht verlieren eine Menge davon, sodass unser Körper morgens erst mal rehydriert werden muss. Ich trinke erst ein lauwarmes Glas Kurkuma-Wasser (400 ml Wasser, 1 TL Kurkuma, ½ TL Kokosnussöl und 1 Prise Pfeffer) und im Anschluss ein Glas lauwarmes Zitronenwasser (400 ml Wasser und der Saft einer halben gepressten Zitrone oder ein Tropfen naturreines Zitronenöl). Im Anschluss folgt eine kleine Yoga-Einheit von mindestens 9 Minuten. Es konnte in mehren Studien gezeigt werden, dass eine kleine Sporteinheit das Energielevel um maßgeblich erhöht, sodass man am Ende des Arbeitstages noch Energie hat für seine eigenen Projekte (wie diesen Blog zu schreiben ;)). Im allerbesten Fall lande ich nach meiner Schlussentspannung direkt im Schneidersitz und kehre noch ein paar Minuten in mich für eine kleine Meditation. Ganz schön für mich dabei ist es, diese ersten 30 bis 60 Minuten am Tag ohne Einfluss von außen (mein Handy befindet sich dann noch im Flugmodus) zu verbringen. Eine Übung, die viel Stress abbaut und mir dazu verhilft entspannter zu sein, ist die Dankbarkeit. Dazu finde ich jeden Morgen mindestens drei Dinge für die ich dankbar bin (wie beispielsweise der Kastanienbaum im Hinterhof, der dem Haus Schatten spendet und dafür sorgt, dass es im Sommer nicht so heiß in meiner Wohnung wird). Am Ende finde ich noch einen Fokus bzw. eine Intention für meinen Tag. Im Anschluss kann ich mich dann den Anforderungen des neuen Tages (inklusive den Nachrichten auf meinem Smartphone) und meinen ToDos widmen.

 

Die positiven Wirkungen von Zitronenwasser auf den Körper

 

Ich hoffe ich kann euch mit ein paar erstaunlichen Fakten über die Wirkung von Zitronenwasser auf unseren Körper dazu motivieren, euch morgens auch ein Gläschen von dem Zauberelexier zu gönnen ;). Zuallererst steigern die Inhaltstoffe der Zitrone unsere geistige Klarheit und unseren Fokus, sodass das Trinken von Zitronenwasser ähnlich aktivierend auf unseren Kopf wirkt  wie eine Tasse Kaffee. Ich kann das bestätigen, da ich selbst keinen Kaffee mehr trinke. Eine weitere wichtige Wirkung von Zitronenwasser ist die Unterstützung unserer Verdauung, was wiederum Verdauungsprobleme wie Blähungen, Sodbrennen und Völlegefühl vorbeugt. Zitronen besitzen auch antivirale und bakterielle Eigenschaften, die das Immunsystem unterstützen. Habt ihr als Kind nicht auch immer eine „Heiße Zitrone“ zum Trinken bekommen bei den ersten Anzeichen einer Erkältung oder Grippe? Ein für mich ganz wichtiger Aspekt ist die reinigende Wirkung von Zitronen und Zitronenwasser. Sie helfen dabei Schad- und Giftstoffe aus unserem Körper auszuspülen und unterstützen die Leberfunktion. Und zu guter Letzt ist die Zitrone auch ein natürlicher Appetitzügler und unterstützt dabei auch gut beim Abnehmen.

 

 

Ein paar medizinische Aspekte zur Wirkung von Zitronen

 

Die Grundlage der Entstehung vieler Krankheiten ist oxidativer Stress. Das bedeutet, dass durch Stoffwechselprozesse freie Sauerstoffradikale (reactive oxygen species – ROS) entstehen, die unser Körpergewebe angreifen können. Zitronen sind reich an Zitronensäure, Ascorbinsäure (Vitamin C), Mineralien und Polyphenolen. Letztere besitzen sehr hohe antioxidative Eigenschaften. Ein weiterer Aspekt, der immer mehr in den Fokus der Forschung gelangt ist die Wirkung von Säuren und Basen in unserem Körper. Essen wir viel Fleisch und Milchprodukte fängt der Körper an zu übersäuern.  Ein Produkt, das bei säurehaltiger Ernährung entsteht, ist die Harnsäure. Sie wurde als Hauptverursacher von Entzündungen in unserem Körper ermittelt. Zitronen besitzen einen hohen Gehalt an Citrat (Salz der Zitronensäure), für welches gezeigt werden konnte, dass es Harnsäurekristallablagerungen in den Gelenken (eine Ursache von Arthritis) verhindert und Nierensteine auflösen kann. Und ja obwohl Zitronen sauer schmecken und Zitronensäure enthalten wirkt diese im Körper eher basisch und regt den Körper noch zu eigener Basenbildung wie zum Beispiel die Gallenflüssigkeit an. Ein weitere positiver medizinischer Aspekt, Zitronen regen die Regeneration der Schleimhäute an was sowohl unserem Magen-Darm-Trakt (der Wächter unserer Gesundheit) und allen Allergie-geplagten Erleichterung verschaffen kann.   

 

Ich hoffe ich konnte euch genug Argumente liefern um euren morgigen Tag mal mit einem Glas Zitronenwasser zu starten!

 

Bis dahin,

 

Eure Josi

Tatsächlich könnte ich dieses Satz über sehr viele Büchern sagen und mir wird immer mehr bewusst, dass ich eigentlich so gut wie gar nichts weiß. Ich bin 13 Jahre zur Schule gegangen, habe fünf Jahre studiert und sechs Jahre promoviert und bin zu einem Fachidioten geworden. Eigentlich weiß ich nichts von der Welt, aber ich dachte ich wüsste alles. Jedes Mal, wenn ich ein Buch lese bin ich inspiriert und wütend und es packt mich eine Leidenschaft zu schreiben und mein „Wissen“ zu teilen. Ich muss der Realität ins Auge blicken, ich werde mein ganzes Leben lang lernen und wahrscheinlich werde ich noch oft wütend darüber sein, dass ich viele der Dinge erst jetzt lerne und mir das nicht in der Schule oder von meinen Eltern beigebracht worden ist. Dann komme ich wieder bei mir an und bin wütend, dass ich so viele Jahre mit Unsinn verschwendet habe, weil ich die Arroganz besessen habe, ich wüsste genug. Wenn die Emotion vorbei ist, übernehme ich wieder die Verantwortung und weiß, ich kann etwas ändern! Ich kann mein Leben ändern! Ich bin die Schöpferin meines Lebens.

 

Ich hatte das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ von Robert T. Kiyosaki schon seit zwei Jahren auf meiner Lese-Bucketlist, aber irgendwie habe ich noch ein Bogen darum gemacht. Ich musste zuerst etwas anderes über Geld lernen und meine Verantwortung für meine Finanzen übernehmen, bevor ich bereit für dieses Buch war. Ich habe mir auch angewöhnt Sachbücher nicht mehr einfach nur so zu lesen, sondern mich an einen Tisch zu setzten und Notizen zu machen. Einfach, weil es so viel wichtiges in Büchern zu lesen gibt und ich es besser aufnehme, wenn ich Dinge aufschreibe. In dem Buch erzählt Robert T. Kiyosaki über seine beiden Väter. Sein leiblicher Vater ist studiert und gebildet, arbeitet für die Regierung im Bildungsministerium und hat immer finanzielle Schwierigkeiten, egal wie hart erarbeitet und wie viel er verdient. Sein reicher Vater, ist der Vater seines besten Freundes Mike, der ein erfolgreicher Unternehmer ist und keine finanziellen Schwierigkeiten hat. Sein Rich Dad bringt ihm und seinem Freund Mike eine Menge über Geld bei und sein Wissen teilt er in diesem Buch.

 

Ich werde nun versuchen, die für mich wichtigsten Informationen in diese Seiten zu pressen, kann aber nicht mehr sagen als bitte, bitte lest dieses Buch selbst! Dieser Artikel reicht für das geballte Wissen nicht aus und vielleicht entdeckst du noch Dinge, dir mir mit meiner Brille bzw. Filter entgangen sind. Robert hat also den perfekten Vergleich und sieht, wie sein gelehrter Vater immer mehr arbeitet, um dann immer mehr Steuern zu zahlen und am Ende trotzdem verschuldet zu sein. Ich sehe genau das bei meinen Eltern. Mein Papi ist dieses Jahr 60 geworden und leistet immer noch Schwerstarbeit und klettert auf Kränen rum und freut sich auf seine wohl verdiente Rente. Ist das, das Ziel des Lebens? Über 40 Jahre lang hart zu arbeiten? Nur fürs Wochenende, den Urlaub und die Rente zu leben? Der Tipp meiner Eltern zum Leben war der gleiche den Robert von seinem gelehrten Vater bekommen hatte: „Lerne fleißig, schreib gute Noten, suche dir einen sicheren Job“. Er bringt meine Meinung über die Schule in seinem Buch wundervoll auf den Punkt: „Wir verbringen viele Jahre in einem überholten Schulsystem und lernen Fächer, die wir nie mehr brauchen, um uns auf eine Welt vorzubereiten, die es nicht mehr gibt“. Bäm! Das ist genau das, was ich bei vielen Büchern fühle, nachdem ich sie gelesen habe. Warum zur Hölle hat mir das niemand früher beigebracht.

 

Nun gut, ich habe das Buch ja Gott sei Dank gefunden, bevor es zu spät ist und es hat meine Sicht auf die Finanzwelt erschüttert. Ein Fakt ist für mich immer noch unfassbar. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit meinem Moneymindset und mit meinen Finanzen beschäftigt. Dank einer Tabelle von meinem Schwager, der ein echter Sparfuchs ist, weiß ich ganz genau was und wie viel ich ausgebe. Ich habe meine Ausgaben drastisch gesenkt, um aus der „Tretmühle“ auszubrechen. Robert beschreibt die Tretmühle folgendermaßen: Die durchschnittlich gebildeten, hart arbeitenden Menschen gehen zur Schule, schreiben gute Noten, studieren, suchen sich einen sicheren Arbeitsplatz oder Beruf, verdienen Geld, kaufen sich ein Haus, Auto, Fernseher, machen Urlaub und bekommen Kinder, verschulden sich, arbeiten härter um mehr Geld zu verdienen, bemühen sich um Beförderungen und Gehaltserhöhungen, bilden sich weiter um noch mehr Geld zu verdienen und die Abgaben in Form von Steuern erhöhen sich. Okay jetzt kommt der Schocker: Ich arbeite von Januar bis Mai nur für den Staat, um meine Steuern zu bezahlen!

 

Ich habe den richtigen Umgang mit Geld nie gelernt. Mir hat es schlicht keiner beigebracht, aber ich kann lesen, ich kann lernen und ich kann es besser machen! Wir haben jeden einzelnen Tag die Wahl, was wir mit unserer wertvollsten Ressource – unserer Zeit- anstellen. Roberts wichtigster Tipp ist, dass man sich ein solides finanzielles Grundwissen aneignen sollte. Wir leben in Zeiten des Internets, in der viel Wissen frei verfügbar ist und es gibt unendlich viele Bücher, Seminare und Schulungen zu dem Thema. Robert legt einem ans Herz, das unser größter Reichtum die Bildung ist! Er sagt, dass man durch Buchführung und Investieren aus der Tretmühle ausbrechen kann. Klar ist es einfacher, die Schuld für die aktuelle Lage der Welt zu geben. Ich wünschte mir oft, die Welt würde sich ändern, aber seien wir doch mal ehrlich es ist leichter mich selbst zu ändern als die Welt. Robert schreibt, wenn man etwas ändern will, braucht es Energie, Leidenschaft und brennendes Verlangen. Er hat eine wunderschöne Definition für Leidenschaft. Bei ihm ist es eine Mischung aus Wut und Liebe. Ich bin oft wütend, wenn ich ein Buch lese und etwas neues lerne, aber etwas in mir vielleicht die Liebe richtet diese Wut auf etwas Positives, damit ich etwas erschaffe.

 

Roberts Definition von Reichtum ist finanzielle Überlebensfähigkeit, also wie lange könnte ich überleben, wenn ich aufhöre zu arbeiten? Das kann ja gerne mal jeder für sich berechnen und messen, wie weit er von wahrem Reichtum entfernt ist. Er schreibt in seinem Buch viele tolle Tipps und zeigt viele Dinge an einfachen Abbildungen. Kennt ihr beispielsweise den Unterschied zwischen einem Vermögenswert und Verbindlichkeiten? Ich hatte keine Ahnung! Wie gesagt, man kann ein Buch voller Wissen nicht in zwei Seiten wiedergeben, daher erneut meine Bitte: Lest dieses Buch! Schafft euch ein finanzielles Basiswissen an und nehmt eure Geschäfte selbst in die Hand! Niemand außer euch selbst, wird sich darum kümmern, dass ihr finanziell unabhängig seid! Nicht der Staat, nicht euer Finanzberater, nur du selbst!

 

Ich sende euch Licht und Liebe

 

Eure Josi